Um die Energieinfrastruktur langfristig aufrechtzuerhalten, hat die PEM ein umfassendes Investitionsprogramm für 2025 bis 2027 aufgelegt. Im Mittelpunkt steht die Erneuerung der Wasserkraftwerke Muranzina und Chasseras mit einem Gesamtaufwand von rund 12 Millionen Franken. Parallel dazu arbeiten wir am Ausbau des grenzüberschreitenden Notanschlusses nach Südtirol. Bis heute reicht die Notversorgungskapazität von 1 MVA aus, um in einem begrenzten Zeitfenster kritische Verbraucher zu sichern. Durch den Ausbau auf 5 MVA wird diese Reservekapazität vervielfacht. Somit kann das Tal auch bei längeren Unterbrüchen der Ofenpassleitung durch das Vinschgau versorgt werden.
KW Muranzina:
Neubau einer Wasserfassung | Erneuerung der Zuleitung und Ausgleichsbecken | Austausch alter Maschinengruppen | Netzanschluss
Das Kraftwerk Muranzina wurde 1956 erstellt, mehrfach ausgebaut und 1955 in der heutigen Auslegung teilweise neu erstellt.Das Projekt sieht den Neubau der 1956 und 1972 erstellten Wasserfassung auf der Ebene Plaun Teal vor. Die Kraftwerkzentrale wird erweitert und die alte Turbine aus dem Jahr 1956 ersetzt. So verfügt das KW Muranzina neu über zwei baugleichen Maschinengruppen. Die Anlagesteuerung und die Mittelspannungsanlage werden komplett ersetzt. Verstärkung und Erneuerung des Netzanschlusses.
KW Chasseras:
Erweiterung durch eine zweite Maschinengruppe | Sanierungen der Druckleitungen | Erneuerung der Anlagesteuerung | Netzanschluss
Das KW Chasseras wurde 1991 erstellt. Es wird eine zweite baugleiche Maschinengruppe installiert. Die Anlagesteuerung und die Mittelspannungsanlage werden komplet ersetzt. Verstärkung und Erneuerung des Netzanschlusses. Sanierung der Druckleitungen zwischen Runks und Chasseras und Teilstücke zwischen der Wasserfassung Vau und Ausgleichsbecken Muranzina.